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Auf ein Wort! oder Nichts als Worte?!

Nein, ich möchte sie keinesfalls verwirren. Obgleich die Überschrift meines heutigen Gedankens durchaus einen Aufruhr in ihrem Gehirn veranstalten wird. Ich habe mir für heute je eine Redewendung und Floskel vorgenommen, um die Bedeutung des Wortes, seinen Inhalt sozusagen, zu veranschaulichen versuchen. Auf ein Wort! meint im Prinzip einen Schwur, der anklingende Imperativ, die Aufforderung dem Sachverhalt dahinter Treue zu erbieten, zeugt von einer Glaubwürdigkeit, die seinesgleichen sucht. Man beachte jedoch, dass es sich hier um „ein“ Wort handelt, das mehrere Wörter miteinbezieht. Einen Schwur, eine Vereinbarung, jedenfalls ein mündliches Abkommen. Eine verhandelte Sache. Jemand, der jedoch zu wenig Vertrauen hegt und Zweifel an einer Abmachung hat, könnte „Auf ein Wort“ mit wenigen Worten auf Nichts als Worte abtun. Wenn Polonius den in ein Buch vertieften Hamlet fragt, was er denn lesen würde, antwortet dieser: „Worte, Worte, Worte.“ Nicht mehr, und nicht weniger. Worte eben einfach!